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Berlin, 28. Juni 2007 -- Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, bestätigte, dass auf der Paris Air Show, Le Bourget, am Stand der französischen Rüstungsbeschaffungsbehörde DGA eine Echtzeit Laserverbindung zwischen einer über Südfrankreich fliegenden Mystère 20 und einem geostationären Satelliten demonstriert worden ist. Dabei ermöglicht die optische Verbindung (LOLA), die Zweiwege-Kommunikation zwischen dem Flugzeug und dem Standort Le Bourget. Der DGA-Stand stand dabei permanent in Kontakt mit der Crew und es wurden gestochen scharfe Filmaufnahmen der überflogenen Gebiete und der Kabine übertragen und auf Messebildschirme projiziert. Dies war ein eindrucksvoller Beweis, wie leistungsstark Laserlink-Systeme heute sein können.
Der Erfolg von LOLA ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der EADS Astrium in Toulouse mit Lumics und diversen weiteren Unternehmen, Behörden und Institutionen.
Im Dezember 2006 feierte Astrium eine Weltpremiere: den ersten optischen Zweiwege-Laserlink zwischen einer Mystère 20 des Flugerprobungs-Zentrums CEV der französischen Rüstungsbeschaffungsbehörde DGA in Istres und dem Telekommunikationssatelliten Artemis. Anfang 2007 wurde die unter der Verantwortung von Thales Alenia Space realisierte Fernmelde-Infrastruktur in das System eingebunden. Damit konnten über den geostationären Satelliten Artemis erstmals Ton- und Bilddaten zwischen der Maschine und einer Bodenstation ausgetauscht werden.
Diese technische Meisterleistung folgte auf die Entwicklung und Umsetzung eines optischen Terminals, das als Vorstufe künftiger UAV-Systeme konzipiert wurde:
* fehlerfreie Übertragung bei einer Bitrate von 50 Mbit/s;
* Verbindungsaufbau in unter 1 Sek.;
* Peilgenauigkeit von unter 1 Mikroradian (Erfassung eines Moskauer Fußgängers von Paris aus).
Nach SILEX beweist der Erfolg des LOLA-Programms, dass die optische Übertragungstechnik ausgereift und operative Laserlinks mit Bitgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde mit heutiger Technologie realisierbar sind.
Firmenbeschreibung
Die Lumics GmbH hat den Sitz in Berlin und ist spezialisiert auf fasergekoppelte Diodenlaser und Faserlaser. Die Produktpalette umfasst fasergekoppelte Bauelemente in 14-pin BTF, Mini DIL und TO220 Bauformen und Lasersysteme, die in optischen Kommunikationsnetzwerken, analytischen und medizinischen Instrumenten und industriellen Laseranwendungen eingesetzt werden. Das Unternehmen ist ISO 9001 zertifiziert und konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von Lasersystemen im Wellenlängenbereich von 800nm bis 1100nm.
Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.lumics.com.
www.lumics.com
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